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Die Vollbildvorschau wurde überarbeitet, so dass nun eine zügigere
Aktualisierung möglich ist.
Bei allen Funktionen und Filtern, die auch als Arbeitsebene zur Verfügung
stehen, erfolgt die Vollbildvorschau jetzt im Normalfall in Echtzeit. Bei
allen anderen Funktionen erfolgt die Aktualisierung abhängig von der
Bildgröße, der Komplexität der Berechnung und der Rechnergeschwindigkeit.
Bei kleinen Bildern und bei schnellen Rechnern erscheint die Vorschau also
deutlich schneller als bisher.
Der Vektoreditor wurde komplett überarbeitet. Dadurch wird das Erstellen und Bearbeiten von Vektorgrafiken noch einfacher.
Der Dialog der Histogrammkorrektur wurde übersichtlicher gestaltet. Dadurch bieten sich bessere Anwendungsmöglichkeiten.
Bilddateien können nun auch direkt aus dem Hauptprogramm heraus gelöscht, kopiert und verschoben werden. Bisher war das nur in der Bildanzeige und der Bildübersicht möglich.
Der Dialog für die Einstellung der Hilfslinien wurde überarbeitet.
Außerdem ist es nun auch möglich, Hilfslinien nur für gerade, ungerade und für die aktuelle Seite anzulegen.
Der PSD-Import liest jetzt Ebeneneffekte besser.
Beim PSD-Export werden nun auch die Ebenenintensität und der Anzeigemodus gespeichert.
Diese Funktionen wurden um eine Auflösungsoption erweitert. Bilder und Dokumente können damit nun einfacher für eine andere Druckauflösung umgerechnet werden.
In Textebenen kann nun mit Umschalt+Return ein weicher Zeilenumbruch eingefügt werden.
Der Tabulatordialog für Text wurde neu - und übersichtlicher - gestaltet.
Unter Mac OS wird jetzt der Schriften-Dialog des Betriebssystems unterstützt.
Alle Schatten-Effekte und der Effekt „Jalousien und Röhren“ haben jetzt die Option „Original ausblenden“.
Außerdem wurde die Qualität vieler Effekte verbessert.
Die Standardfilter „Weicher“, „Gaußscher Weichzeichner“, „Schärfer“, „Unscharf Maskieren“ und "Hochpass" wurden vor allem bei großen Filterradien deutlich beschleunigt.
Die Verwaltung der Hilfsdialoge wurde komplett überarbeitet.
Unter Windows können nun auch Hilfsdialoge aneinander gedockt werden,
die nicht ins Hauptfenster eingebettet sind.
Außerdem kann die aktuelle Dialoganordnung jetzt auch gespeichert
und später wieder aufgerufen werden. Dies ist sowohl über das
Hauptmenü unter „Ansicht/Dialoganordnung“ möglich,
als auch über das Kontextmenü der Titelleiste eines der Hilfsdialoge.
Farbverläufe können nun direkt im Dokumentfenster bearbeitet werden:
Der Attribute-Dialog wurde zu einer wichtigen Schaltzentrale ausgebaut.
Hier werden alle wichtigen Daten des aktiven Dokuments, der aktuellen
Seite und der Ebene angezeigt. Im Regelfall lassen sich diese Werte
auch direkt ändern. Das ist zwar auch weiterhin
„klassisch“ über das Hauptmenü möglich, durch die
Benutzung des Attribute-Dialogs spart man sich aber lange Mauswege.
Da der helle Standardhintergrund von Dokumentfenstern vor allem bei dunklen Bildern oft störend ist, kann jetzt optional die Hintergrundfarbe eingestellt werden.
Alle Einstellungen, die zur Formatierung von Text benötigt werden, wurden in den Werkzeugeinstellungen des Textwerkzeugs zusammengefasst. Die dadurch überflüssig gewordenen Dialoge „Texteinstellungen“ und „Ebeneneinstellungen“ wurden entfernt.
Mit dem „Rote Augen“-Pinsel können rote Augen entfernt werden, die beim Fotografieren oft entstehen. Hierzu wird zuerst mit der Maus der Bereich markiert, der korrigiert werden soll. Nach dem Auslassen der Maustaste wird die Korrektur vorgenommen. In den Werkzeugeinstellungen kann auch noch nachträglich der Korrekturbereich vergrößert oder verkleinert werden. Außerdem kann das Ergebnis aufgehellt oder abgedunkelt werden.
Mit dem Werkzeug Farbposition können Positionen im Dokument markiert werden. Die Farbe an diesen Positionen wird dann immer im Bilddaten-Dialog angezeigt. Damit kann bei der Bearbeitung eines Bildes die Auswirkung auf besonders kritische Stellen immer auf einen Blick überprüft werden.
Mit Farbkorrektur können die Farben eines Bildes angepasst werden.
Wenn Weißpunkt korrigieren aktiviert ist, bleiben helle
Farben und vor allem weiß im Bild erhalten und werden nicht
verändert.

Variabler Weichzeichner ist eine spezialisierte Version des
Gaußschen Weichzeichners. Während aber der Gaußsche
Weichzeichner das gesamte Bild mit demselben Filterradius bearbeitet,
wird beim Variablen Weichzeichner nur der maximale Filterradius
vorgegeben. Dies kann verwendet werden, um Tiefenschärfe zu
simulieren.
Welcher Radius wirklich benutzt wird, hängt vom Maskenwert an der
jeweiligen Stelle ab. Bei einem Maskenwert von 0 ist auch der
Filterradius 0. Es wird also nicht gefiltert. Bei einem Maskenwert von
255 wird der eingestellte Wert verwendet. Wie der Radius bei
Zwischenwerten berechnet wird, hängt von Bias ab. Ist hier 0.50
eingestellt, werden die Zwischenwerte linear interpoliert.
Bei Formel kann die Zielgröße als Formel angegeben werden. Das ist vor allen Dingen bei Aktionen eine große Verbesserung.
Bei der Gradation ist es jetzt optional möglich, auch im Lab-
oder HIS-Farbraum zu arbeiten.
Außerdem kann Gradation nun auch die Transparenz (Alphakanal)
verändern.
SVG wird wohl neben PDF das Standardformat für Vektorgrafiken werden. Es kann neben Vektorgrafiken auch Bilder und Text enthalten. PhotoLine kann Bilder in diesem Format jetzt importieren.
Wird ein Zielformat festgelegt, können die Optionen für dieses Dateiformat nun direkt im Dialog „Mehrfachkonvertierung“ eingestellt werden.
Der Web-Export speichert ein RGB-Bild nun standardmäßig im sRGB-Farbraum ab. Dadurch wird das Problem verringert, dass Bilder auf Webseiten anders aussehen als bei der Bearbeitung in PhotoLine.
Es werden nun auch die neuen Mac OS-Symbole mit 256x256 und mit 512x512 Pixeln unterstützt. Beide Größen können sowohl gelesen als auch geschrieben werden.
Der PDF-Export unterstützt nun auch Imagemap-Einträge, die mit der Funktion „Web/Imagemap/Befehl zuweisen“ angelegt wurden.
Wenn eine TIFF-Datei ein Vorschaubild enthält, das nicht korrekt gekennzeichnet ist, wird es nun von PhotoLine trotzdem erkannt und nicht mehr geladen.
Unter Mac OS gibt es nun für PLD-Dateien eine einfache Quick Look-Unterstützung, die die eingebettete Vorschau anzeigt.
In der Bildübersicht kann jetzt ein großes Vorschaubild
des angewählten Bildes angezeigt werden.
Die Größe des Vorschaubildes ist mit der Maus einstellbar.
Vorschauen für JPEG-, TIFF- und PNG-Dateien werden nun im Hintergrund berechnet. Dadurch bleibt die Bildübersicht während der Erstellung der Vorschauen besser bedienbar.
Wird in der Suchfunktion der Bildübersicht nach einem leeren Stichwort mit der Bedingung „ist gleich“ gesucht, werden alle Bilder ohne Stichwort gefunden.
Die Bilder im Katalog werden nun optional auf die Dokumentauflösung herunterskaliert. Dadurch wird der Speicherbedarf des erzeugten Katalogs reduziert.
PhotoLine ist nun auf den passenden Systemen als 64-Bit-Anwendung
lauffähig, und kann damit den gesamten installierten Hauptspeicher
nutzen.
Auf PCs wird hierfür ein XP-64 oder ein Vista-64 benötigt,
auf Macs ein OS X 10.5 mit Core 2-Prozessor oder neuer.
Durch die 64-Bit-Version ergibt sich zusätzlich ein nennenswerter
Geschwindigkeitsgewinn.
Natürlich kann PhotoLine auch weiterhin auf 32-Bit-Systemen
eingesetzt werden.
Mit dem Textregister wird ein Zeilenraster über die Seite gelegt.
Wird nun bei einem Absatz „Textregister beachten" aktiviert,
werden alle Grundlinien der Textzeilen an diesem Zeilenraster
ausgerichtet. Dadurch ergibt sich bei mehrspaltigem Text und bei
beidseitigem Ausdruck ein schöneres Schriftbild.
Der Start und Abstand des Textregisters wird im Attribute-Dialog unter
„Dokument“ eingestellt.
Mit Datum/Seitennummer wird in den Text ein Sonderzeichen
eingefügt, das eine bestimmte Information anzeigt.
So kann man in einem Mehrseitendokument beispielsweise eine Kopfzeile
mit dem Text „Seite 2 von 4“ erzeugen, die sich immer
automatisch an die aktuelle Seitennummer und Anzahl der Seiten anpasst.
Mit diesem Werkzeug können schnell vektorielle Strahlen angelegt werden.
Über das Kontextmenü eines Farbfeldes kann der Dialog „Harmonie“ aufgerufen werden. Hier können harmonische Farbreihen erstellt werden.
In Aktionen können jetzt Pausen eingefügt werden. Pausen ermöglichen es dem Anwender, während des Abspielens einer Aktion Änderungen am Dokument vorzunehmen, die für die folgenden Aktionsschritte wichtig sind. So kann zum Beispiel Text eingegeben oder eine Selektion angelegt werden.



